Überblick

Der Beruf des Schuhmachers bzw. Schusters hat eine lange Tradition, da er zunächst mit der manuellen Herstellung der Hauptfußbekleidung, den Schuhen oder Stiefeln aus Leder, verbunden war. Erst ab etwa 1870 wurde die Herstellung handgefertigter Schuhe durch die maschinelle Schuhproduktion zurückgedrängt. Da die größte Anzahl von Schuhmachern im Reparaturbereich tätig ist, grenzen sich die nach wie vor mit der manuellen Herstellung befassten Handwerker durch die Bezeichnung "Maßschuhmacher" ab, wie sie z. B. an Theatern als Ballettschuhmacher oder im Bereich der Medizintechnik als Orthopädieschuhmacher bzw. -schuhtechniker tätig sind. Im Bereich der Industrie wird diese Berufsgruppe auch als Schuhfertiger bezeichnet.

 
Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

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