Enpal steigt in Solarmarkt für Gewerbekunden ein
Unabhängigkeit von Energiepreisschwankungen durch Strom vom eigenen Dach - eine Idee, die vor allem seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine und der dadurch ausgelösten Energiekrise Konjunktur hat. Zwischen März 2022 und März 2023 stiegt die Zahl der auf deutschen Dächern installierten Photovoltaik-Anlagen um 16 Prozent. Einer der Profiteure ist das Greentech-Unternehmen Enpal, das 2022 seinen Umsatz vervierfachte und nur fünf Jahre nach der Gründung profitabel wurde. Nun steigt das Unternehmen in den Geschäftskundenmarkt ein.
Damit reagiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf die verbesserten Rahmenbedingungen durch das neue Solarpaket der Bundesregierung. Dieses sieht unter anderem eine Anhebung der Vergütungssätze für große PV-Dachanlagen und Vereinfachungen bei der Anlagenzertifizierung vor.
Angebot für Geschäftskunden ab 100 kWp Anlagengröße
Das Angebot richtet sich an kleine, mittlere und institutionelle Unternehmenskunden in Deutschland mit einer Anlagengröße ab 100 kWp Leistung. Neben PV-Dachanlagen bietet das Unternehmen auch Speicher und Ladeinfrastruktur für Elektroautos in einem Mietmodell an.
„Gewerbliche Dachflächen bieten ein unglaublich großes und weitestgehend unerschlossenes Potenzial zum Solarausbau“, sagt Florian Christ, Co-Geschäftsführer von Enpal. „Für unser Vorhaben, die Welt mit erneuerbarer Energie zu versorgen, ist die Erschließung des Gewerbekundensegments daher unumgänglich. Unsere Kapazitäten und einzigartige Plattform ermöglichen unseren Unternehmenskunden hierbei einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu einer holistischen Solarlösung.“
Dachanlage auf Gastronomiegebäude als erste Referenz
Als erstes Projekt wird eine Dachanlage mit einer Leistung von 250 kWp auf den Gastronomiegebäuden eines Golfplatzes in der Nähe des Tegernsees südlich von München errichtet. „Für unseren Weg zur Energieautarkie ist Enpal ein verlässlicher Partner“, sagt Danny Wilde, geschäftsführender Gesellschafter des Golf Valley München und erster Gewerbekunde von Enpal.
-
EmpCo-Richtlinie: Ein scharfes Schwert gegen Greenwashing
586
-
ESG – Definition und Bedeutung für Unternehmen und Investoren
101
-
Energiepolitik: Über 3.500 Unternehmen richten Appell an Bundesregierung
47
-
Reform des EU-Emissionshandels: Reaktionen auf den Merz-Vorstoß
34
-
Wesentlichkeitsanalyse nach CSRD: ein dynamisches Projekt
27
-
ESRS: Übersicht aller Datenpunkte zu Set 1 veröffentlicht
23
-
ISO 53001: Neue Norm für das Management der UN-Nachhaltigkeitsziele
23
-
Von „grün“ zu gerichtsfest: Die EmpCo verändert die Nachhaltigkeitskommunikation
22
-
VSME: Der Standard für freiwillige Nachhaltigkeitsberichte von KMU
17
-
Die wichtigsten ISO-Normen für Nachhaltigkeit in Unternehmen
16
-
foodforecast: KI reduziert Abfall und steigert Gewinn
01.04.2026
-
Nachhaltigkeitsregulatorik: Neue Steuerungsaufgabe für den Einkauf
31.03.2026
-
Ressourceneffizienz: Vernetzte Welt, verletzliche Systeme
30.03.2026
-
Neue Plattform soll Unternehmen bei der Klimaanpassung zusammenbringen
30.03.2026
-
Schlechtes Zeugnis für die Energiepolitik der Bundesregierung
27.03.2026
-
Die „Sustainable Business Gardener“-Methode
25.03.2026
-
Wenn der KI der Saft ausgeht: Warum Strom die neue Währung der Digitalisierung ist
17.03.2026
-
Rollenverständnis Sustainability Manager:in: Papier versus Realität
17.03.2026
-
Von „grün“ zu gerichtsfest: Die EmpCo verändert die Nachhaltigkeitskommunikation
16.03.2026
-
Circular Storytelling: Warum die Zukunft der Kreislaufwirtschaft auch eine Frage der Erzählung ist
12.03.2026