Angemessene Personalschlüssel in der Pflege gefordert
Zum 1. Januar 2019 sind der Spitzenverband der Krankenkassen und die Deutsche Krankenhausgesellschaft verpflichtet, Personaluntergrenzen für alle pflegeintensiven Bereiche einzuführen. Dabei können die Vertragsparteien selbst bestimmen, was unter einem pflegeintensiven Bereich zu verstehen ist. Nun hat sich der Bundesrat dazu geäußert und seine Entschließung an die Bundesregierung weitergeleitet.
Bundesrat: Geltung für sämtliche Tätigkeitsbereiche gefordert
Laut Bundesrat müssen die Personalschlüssel in der Pflege angemessen sein. Dazu gehöre die Geltung der Personaluntergrenzen für 24 Stunden. Die Personalschlüssel sollen nicht etwa durch Auszubildende erfüllt werden können, sondern nur durch Fachpersonal. Gefordert werden umfassende Maßnahmen zur Fachkräftesicherung, um Personalknappheit und infolgedessen Versorgungsengpässe zu vermeiden. Damit Personal nicht von Stationen ohne Personalschlüssel abgezogen werden kann, dürften die Vorgaben nicht nur in den pflegeintensiven Bereichen Anwendung finden. Vielmehr müssten die Untergrenzen in allen Bereichen gelten, in denen Pflegepersonal tätig ist. Bei der stationären Hebammenbetreuung erwartet der Bundesrat ebenfalls die Festsetzung eines angemessenen Personalschlüssels.
Finanzierung der Personalkosten
Um die Krankenhäuser nicht zusätzlich zu belasten, soll die Gesetzliche Krankenversicherung laut Bundesrat für die zusätzlichen Personalkosten aufkommen.
-
Gewerkschaften stimmen der TV-L Tarifrunde 2026 zu
2.260
-
Beschäftigte des Landes Hessen erhalten 5,8 Prozent mehr Gehalt
1.885
-
Urlaubsübertragung und Urlaubsverfall im öffentlichen Dienst
1.5632
-
Entgelttabelle TV-L
1.259
-
Krankmeldung im öffentlichen Dienst
1.2341
-
Entgelttabelle TVöD/VKA
1.014
-
Urlaubsanspruch auch bei Erwerbsminderungsrente
649
-
Entgelttabelle TVöD - Sozial- und Erziehungsdienst
603
-
Hilfsweise ordentliche Kündigung „zum nächstmöglichen Termin“
560
-
Probezeitkündigung im öffentlichen Dienst - das gilt es zu beachten
449
-
Kontakt zum inhaftierten Lebensgefährten: Justizvollzugsbeamtin fristlos entlassen
02.04.2026
-
Vergaben des Bundes nur noch zu Tarifbedingungen
01.04.2026
-
Beschäftigte des Landes Hessen erhalten 5,8 Prozent mehr Gehalt
30.03.2026
-
Polizeihauptkommissar wegen Verstoß gegen Verfassungstreue um zwei Besoldungsgruppen zurückgestuft
23.03.2026
-
Kirchenaustritt ist kein Kündigungsgrund
18.03.2026
-
Gewerkschaften stimmen der TV-L Tarifrunde 2026 zu
13.03.2026
-
Urlaub wird auf der Grundlage von Arbeitstagen berechnet
12.03.2026
-
Urlaubsübertragung und Urlaubsverfall im öffentlichen Dienst
10.03.20262
-
Polizeikommissarin wegen Änderung des Geschlechtseintrags von Beförderung ausgeschlossen
05.03.2026
-
Mehr Schutz für Gerichtsvollzieher: Notrufpager mit Mithörfunktion und neue Ausrüstung
26.02.2026