Der Kommission wird die Befugnis übertragen, delegierte Rechtsakte nach Artikel 462 zu erlassen, um technische Anpassungen und Korrekturen nicht wesentlicher Elemente der folgenden Vorschriften vorzunehmen, damit Entwicklungen hinsichtlich neuer Finanzprodukte oder -tätigkeiten Rechnung getragen wird, um infolge von Entwicklungen nach dem Erlass dieser Verordnung Anpassungen anderer Rechtsakte der Union über Finanzdienstleistungen und Rechnungslegung, einschließlich Rechnungslegungsstandards nach der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002, vorzunehmen:

 

a)

Eigenmittelanforderungen für Kreditrisiken nach den Artikeln 111 bis 134 sowie 143 bis 191,

 

b)

Wirkung der Kreditrisikominderung nach den Artikeln 193 bis 241,

 

c)

[1]Eigenmittelanforderungen für die Verbriefung nach den Artikeln 242 bis 270a,

 

d)

Eigenmittelanforderungen für Gegenparteiausfallrisiken nach den Artikeln 272 bis 311,

 

e)

Eigenmittelanforderungen für das operationelle Risiko nach den Artikeln 315 bis 324,

 

f)

Eigenmittelanforderungen für das Marktrisiko nach den Artikeln 325 bis 377,

 

g)

Eigenmittelanforderungen für das Abwicklungsrisiko nach den Artikeln 378 und 379,

 

h)

Eigenmittelanforderungen für das CVA-Risiko nach den Artikeln 383, 384 und 386,

 

i)

[2]Teil 2 und Artikel 430 ausschließlich infolge von Entwicklungen bei Rechnungslegungsstandards oder -anforderungen, die Gesetzgebungsakten der Union Rechnung tragen.

Bis 27.06.2021:

i)

Teil 2 und Artikel 99 ausschließlich infolge von Entwicklungen bei Rechnungslegungsstandards oder -anforderungen, die unionsrechtlichen Vorschriften Rechnung tragen.

[1] Buchst. c) geändert durch Verordnung (EU) 2017/2401. Anzuwenden ab 01.01.2019.
[2] Buchst. i) geändert durch Verordnung (EU) 2019/876. Anzuwenden ab 28.06.2021.

Dieser Inhalt ist unter anderem im Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel) enthalten. Sie wollen mehr?


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