Beamte können trotz Geldbuße befördert werden
Dem Beschluss lag der Fall eines Polizisten zugrunde. Er hatte gegen seinen Dienstherrn geklagt, weil das Land Rheinland-Pfalz ihn für eine Beförderung von vorneherein nicht in Betracht ziehen wollte.
Gegen den Mann war in einem Disziplinarverfahren eine Geldbuße von 375 Euro verhängt worden, weil er einen dienstlichen Internetzugang privat genutzt hatte. Während einer Frist von drei Jahren sollte er deshalb nach Ansicht des Landes auch nicht für eine Beförderung infrage kommen. Der Oberkommissar hatte sich für den Posten eines Hauptkommissars beworben.
Beförderung darf nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden
Ein solcher, grundsätzlicher Ausschluss bestehe bei einer Geldbuße und einem Verweis aber nicht, entschied nun das Verwaltungsgericht Mainz. Dabei ist nach Auffassung des Gerichts entscheidend, wie schwer die sogenannte Disziplinarmaßnahme wiegt.
Das Gericht verwies auf die geltenden Vorschriften des rheinland-pfälzischen Disziplinargesetzes. Darin gebe es kein Beförderungsverbot nach einer verhängten Geldbuße. Es sei daher unzulässig, den Bewerber von vornherein auszuschließen.
Werde ein Beamter wegen eines Dienstvergehens zurückgestuft oder würden seine Dienstbezüge gekürzt, dann sei schon per Gesetz eine Beförderung verboten (VG Mainz, Beschluss v. 25.3.2015, 4 L 98/15.MZ).
-
Gewerkschaften stimmen der TV-L Tarifrunde 2026 zu
2.286
-
Beschäftigte des Landes Hessen erhalten 5,8 Prozent mehr Gehalt
1.912
-
Urlaubsübertragung und Urlaubsverfall im öffentlichen Dienst
1.5562
-
Entgelttabelle TV-L
1.257
-
Krankmeldung im öffentlichen Dienst
1.2331
-
Entgelttabelle TVöD/VKA
1.003
-
Urlaubsanspruch auch bei Erwerbsminderungsrente
691
-
Entgelttabelle TVöD - Sozial- und Erziehungsdienst
589
-
Hilfsweise ordentliche Kündigung „zum nächstmöglichen Termin“
575
-
Probezeitkündigung im öffentlichen Dienst - das gilt es zu beachten
459
-
Kontakt zum inhaftierten Lebensgefährten: Justizvollzugsbeamtin fristlos entlassen
02.04.2026
-
Vergaben des Bundes nur noch zu Tarifbedingungen
01.04.2026
-
Beschäftigte des Landes Hessen erhalten 5,8 Prozent mehr Gehalt
30.03.2026
-
Polizeihauptkommissar wegen Verstoß gegen Verfassungstreue um zwei Besoldungsgruppen zurückgestuft
23.03.2026
-
Kirchenaustritt ist kein Kündigungsgrund
18.03.2026
-
Gewerkschaften stimmen der TV-L Tarifrunde 2026 zu
13.03.2026
-
Urlaub wird auf der Grundlage von Arbeitstagen berechnet
12.03.2026
-
Urlaubsübertragung und Urlaubsverfall im öffentlichen Dienst
10.03.20262
-
Polizeikommissarin wegen Änderung des Geschlechtseintrags von Beförderung ausgeschlossen
05.03.2026
-
Mehr Schutz für Gerichtsvollzieher: Notrufpager mit Mithörfunktion und neue Ausrüstung
26.02.2026