Philologenverband fordert Beamtenstatus für alle Lehrer
«Der Staat sollte die Verantwortung für Bildung, Bildungsinhalte und -personal nicht aus der Hand geben», sagte Meidinger am Samstag zur Tagung des Philologenverbands Mecklenburg-Vorpommern in Rostock. Er kritisierte die teils gravierenden Unterschiede im Status und der Bezahlung von Lehrern in den Bundesländern als ärgerlich. «Es ist einem angestellten Lehrer nicht mehr zu erklären, warum ein beamteter Kollege an der gleichen Schule bei gleicher Arbeit deutlich besser bezahlt wird.»
Auch sei die Bezahlung nicht nur zwischen Beamten und Angestellten unterschiedlich, die Differenzen seien auch unter den Bundesländern deutlich sichtbar. Deutschland gleiche bei diesen Kriterien einem «föderalen Flickenteppich». Hier wäre ein Angleichung unter den Bundesländern auf einem höheren Niveau zu wünschen, sagte Meidinger. Dabei ging er allerdings von einem sehr langen Anpassungsprozess aus. «Dauerhaft wird sich aber Deutschland diese unterschiedlichen Arbeits- und Bezahlungsverhältnisse sowie die verschiedenen Möglichkeiten bei der Beförderung nicht leisten können.»
Im Philologenverband sind die Lehrer an Gymnasien, Gesamtschulen, Hochschulen sowie an anderen Bildungseinrichtungen, die auf das Abitur vorbereiten, vertreten.
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