Gewerkschaft: Zu viele befristete Verträge in Landesverwaltungen
In Sachsen-Anhalt habe sich ihr Anteil um etwa 50 Prozent von 2009 bis 2014 erhöht, teilte Verdi mit. So seien beispielsweise beim dortigen Landesverwaltungsamt etwa 150 der rund 1.400 Beschäftigten nur befristet eingestellt.
In Sachsen und Thüringen sei die Situation vergleichbar, sagte Verdi-Fachbereichsleiter Werner Theis. So hätten bei der Landesdirektion Sachsen rund 160 der etwa 1.300 Mitarbeiter eine befristete Stelle.
Lücken durch Befristungen gefüllt
Theis führt die Entwicklung auf eine verfehlte Personalpolitik der Länder zurück: «Zur Erfüllung der gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben werden die Lücken des Personalabbaus durch die Einstellung von befristet Beschäftigten notdürftig gefüllt.» Leidtragende seien die Mitarbeiter: Die einen wegen der Unsicherheit; die anderen wegen der ständigen Einarbeitung neuer Kollegen.
Verdi: Erledigung dauerhafter Aufgaben durch befristet Beschäftigte
Die Gewerkschaft sieht einen Rechtsmissbrauch: Vielfach erledigten die befristet Beschäftigten dauerhafte oder langfristige Aufgaben. Verdi will mit einer Aktion gegen die Entwicklung vorgehen. Dabei sollen in den nächsten Wochen auch betroffene Arbeitnehmer zu ihrer Situation befragt werden.
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