Größte Unterschriftenaktion in Bayern gegen den Pflegenotstand
Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CDU) betonte, dass der Bund schon Gesetze zur Verbesserung der Pflege -darunter eine Verordnung zur Personaluntergrenze- auf den Weg gebracht hat. Damit würden nicht nur die Rahmenbedingungen in den Krankenhäusern erheblich verbessert, sondern auch zentrale Forderungen der Initiatoren des Volksbegehrens umgesetzt. Die Initiatoren -ein Bündnis aus Politikern, Pflegern, Juristen und Ärzten- wiesen die Reformpläne aus Berlin jedoch als „blanken Hohn“ zurück.
100.000 Unterschriften für das Volksbegehren „Pflege“
„Die Masse der Unterzeichnenden macht deutlich, welche Relevanz und Brisanz das Thema Pflege für die Menschen im Freistaat Bayern hat“, sagte der Landeschef der Linken Ates Gürpinar. Mehr als 100.000 Menschen in Bayern haben sich mit ihrer Unterschrift für ein Volksbegehren gegen den Pflegenotstand ausgesprochen.
Wie geht es weiter?
Spätestens Anfang November ist die Vorlage beim Innenministerium geplant. Damit es zum Volksentscheid kommen kann, muss das Innenministerium zunächst das Volksbegehren zulassen. Im Anschluss müssten sich dann bayernweit zehn Prozent der wahlberechtigten Bürger für das Volksbegehren aussprechen. Sollte das Ministerium den Antrag auf ein Volksbegehren ablehnen, kann der Verfassungsgerichtshof angerufen werden.
Lesen Sie auch:
Verordnung zu Personaluntergrenzen in der Pflege
Bundeskabinett beschließt mehr Stellen und Untergrenzen für Pflegepersonal in Kliniken
-
Gewerkschaften stimmen der TV-L Tarifrunde 2026 zu
2.210
-
Beschäftigte des Landes Hessen erhalten 5,8 Prozent mehr Gehalt
1.867
-
Urlaubsübertragung und Urlaubsverfall im öffentlichen Dienst
1.6202
-
Krankmeldung im öffentlichen Dienst
1.3091
-
Entgelttabelle TV-L
1.298
-
Entgelttabelle TVöD/VKA
1.065
-
Urlaubsanspruch auch bei Erwerbsminderungsrente
633
-
Entgelttabelle TVöD - Sozial- und Erziehungsdienst
621
-
Hilfsweise ordentliche Kündigung „zum nächstmöglichen Termin“
547
-
Probezeitkündigung im öffentlichen Dienst - das gilt es zu beachten
452
-
Vergaben des Bundes nur noch zu Tarifbedingungen
01.04.2026
-
Beschäftigte des Landes Hessen erhalten 5,8 Prozent mehr Gehalt
30.03.2026
-
Polizeihauptkommissar wegen Verstoß gegen Verfassungstreue um zwei Besoldungsgruppen zurückgestuft
23.03.2026
-
Kirchenaustritt ist kein Kündigungsgrund
18.03.2026
-
Gewerkschaften stimmen der TV-L Tarifrunde 2026 zu
13.03.2026
-
Urlaub wird auf der Grundlage von Arbeitstagen berechnet
12.03.2026
-
Urlaubsübertragung und Urlaubsverfall im öffentlichen Dienst
10.03.20262
-
Polizeikommissarin wegen Änderung des Geschlechtseintrags von Beförderung ausgeschlossen
05.03.2026
-
Mehr Schutz für Gerichtsvollzieher: Notrufpager mit Mithörfunktion und neue Ausrüstung
26.02.2026
-
Thüringen muss AfD-Bewerber für Landesverwaltungsamt anhören
25.02.2026