Kritik an Gewerbesteuererhöhungen
Höhere Hebesätze seien "kein taugliches Instrument zur Haushaltssanierung", sagte Rainer Kambeck, Bereichsleiter Steuern beim DIHK, der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstag, 9.7.2013). "Die jeweiligen Wirtschaftsstandorte werden dadurch unattraktiver und geraten im innerdeutschen Standortwettbewerb ins Hintertreffen."
Nach einer Untersuchung des DIHK haben demnach zahlreiche Kommunen in Deutschland auch 2013 ihre Steuern für die Unternehmen erhöht. In fast einem Fünftel aller 684 Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern seien die Hebesätze für die Gewerbesteuer gestiegen. Bei den größeren Kommunen ab 50.000 Einwohnern greife sogar ein Drittel von ihnen in diesem Jahr stärker zu. Deutlich zurückhaltender seien die Gemeinden mit mindestens 100.000 Einwohnern.
Im Durchschnitt liege der Hebesatz für die Gewerbesteuer jetzt bei 428 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es noch 425 %. Unter den Flächenländern werde in Nordrhein-Westfalen am stärksten zugegriffen. Hier belaufe er sich auf 459 %, in Brandenburg liege der Wert nur bei 378. In Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und den Stadtstaaten sei der durchschnittliche Hebesatz unverändert geblieben. Am stärksten fielen der Untersuchung zufolge die Aufschläge in diesem Jahr in Thüringen aus.
-
Abgabefristen für die Steuererklärungen 2019 bis 2025
4.464
-
Umsatzsteuer 2026: Wichtige Änderungen im Überblick
1.149
-
Begünstigte Versicherungsverträge vor dem 1.1.2005 in Rentenform
1.1082
-
Unterhaltsleistungen an über 25 Jahre alte studierende Kinder
83214
-
Neuregelung des häuslichen Arbeitszimmers und der Pauschalen ab VZ 2023
826
-
Pflichtangaben für Kleinbetragsrechnungen
739
-
Feststellung des Grades der Behinderung für zurückliegende Zeiträume
680
-
Anschaffungsnahe Herstellungskosten bei Gebäuden
631
-
Fallstricke bei der Erbschaftsteuerbefreiung des Familienheims
585
-
Behinderten-Pauschbetrag auch bei Pflegegrad 4 oder 5
580
-
Baden-Württemberg erstattet rechtswidrige Rückforderungen von Corona-Soforthilfen
01.04.2026
-
Verspätungszuschlag zur Feststellungserklärung
01.04.2026
-
Bekanntgabe von Verwaltungsakten
01.04.2026
-
Erklärungspflicht
01.04.2026
-
Einspruchs- und Klagebefugnis
01.04.2026
-
Hintergrund: MoPeG-Anpassungen
01.04.2026
-
Begünstigte Versicherungsverträge vor dem 1.1.2005 in Rentenform
30.03.20262
-
Verspätungszuschläge bei gesetzlich verlängerter Abgabefrist
27.03.2026
-
Seminar zur Immobilienverwaltung und steuerlichen Optimierung
26.03.2026
-
Beihilferechtliches Durchführungsverbot gibt keinen Anspruch auf Überbrückungshilfe
25.03.2026