Deutschland auf dem Weg zu einer Innovations- und Wagniskultur
Ziel des dritten Forschungsgipfels, eine gemeinsame Veranstaltung von Stifterverband, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), war es aus diesem Grund, Vorschläge für den Aufbau einer Innovations- und Wagniskultur in Deutschland zu formulieren. Dazu gaben Führungspersönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft Impulse.
Förderung von Vision und Gründergeist
Bundeskanzleramtsminister Peter Altmaier sprach sich für eine Kultur der Anerkennung für jene, die Visionen haben und umsetzen wollen, aus. Ziel dabei soll es sein, dass Deutschland langfristig international wettbewerbsfähig bleibt. Er appellierte daran, Visionen und Gründergeist vor allem in Zukunftsfeldern der Digitalisierung, wie Big-Data-Anwendungen, Sensorik, Robotik, künstliche Intelligenz oder maschinelles Lernen, zu unterstützen und zu fördern. Ebenso sieht er - neben der Digitalisierung - als zweiten großen Innovationstreiber der deutschen Volkswirtschaft die Biotechnologie.
Wagniskultur anstatt Risikoaversion
Deutlicher wurde Klöckner-Chef Gisbert Rühl, der deutsche Unternehmen ermahnt, nicht nur auf verbesserte Rahmenbedingungen zu warten, sondern ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Risikovermeidung wird in Unternehmen immer noch groß geschrieben. Dies hat zur Folge, dass eher inkrementelle Verbesserungen anstatt radikaler Veränderungen stattfinden. Obwohl die Vergangenheit gezeigt hat, dass radikale Veränderungen wie zum Beispiel disruptive Geschäftsmodelle ganze Branchen durcheinander wirbeln können.
Verankerung der Kultur auch in der Gesellschaft nötig
Für eine Kultur, die radikale Innovation und agile Anpassungsprozesse hervorbringt, bedarf es somit einer gesellschaftlichen Verankerung. Eine zentrale Forderung ist demnach eine stärkere Einbindung der Gesellschaft in Forschungs- und Innovationsprozesse, um Akzeptanz für Innovationen zu generieren und eine Teilhabe zu fördern.
-
KI im Rechnungswesen: Anwendungsfälle, Ziele und Herausforderungen
23
-
Einkommensteuererklärung 2025 im Griff
18
-
Höhere Beitragsbemessungsgrenzen (BBG) 2026: Mehrbelastung von bis zu 900 Euro möglich
163
-
Bilanzanalyse in vier Schritten
15
-
Analyse der Gewinn- und Verlustrechnung
10
-
Probleme und Grenzen der Bilanzanalyse
7
-
Einsatz von LucaNet in internationalen Konzern-Holdingstrukturen
7
-
Verwaltungsgrundsätze Verrechnungspreise: Kritische Würdigung und Hinweise für die Praxis (Teil III)
7
-
Project FACTT: Finanzintegration am Beispiel der Volkswagen AG
6
-
27. Planungsfachkonferenz (4.12.2025)
5
-
Einkommensteuererklärung 2025 im Griff
10.03.2026
-
Nachhaltige Unternehmenssteuerung – 3 Dimensionen der Umsetzung
24.02.2026
-
20. Risk Management Congress (18./19. Mai 2026)
16.02.2026
-
Verrechnungspreismanagement für IT-Dienstleistungen: Balance zwischen Compliance und Controlling
27.01.2026
-
Jahresabschluss: Bilanzierung - Prüfung - Offenlegung
19.01.2026
-
Digitalisierung im Finance-Bereich rechnet sich
14.01.2026
-
Fundiertes Fachwissen zur korrekten Anwendung der IFRS-Rechnungslegung
11.11.2025
-
27. Planungsfachkonferenz (4.12.2025)
04.11.2025
-
RMA-Konferenz Rating & Krisenmanagement 2025 (30. Oktober 2025)
20.10.2025
-
Höhere Beitragsbemessungsgrenzen (BBG) 2026: Mehrbelastung von bis zu 900 Euro möglich
30.09.20253