Wie finde ich das richtige für mich?
Generell unterscheidet man zwischen Pedelecs, S-Pedelecs und E-Bikes. Umgangssprachlich werden die Pedelecs oft als E-Bike bezeichnet. Doch der Unterschied zwischen den beiden ist groß.
Pedelecs sind eigentlich keine E-Bikes, sie gelten als Fahrrad
Pedelecs haben eine Tretunterstützung bis max. 25 km/h und einen höchstens 250 Watt starken Motor. Jeder darf ein Pedelec ohne besondere Erlaubnis oder Altersbegrenzung fahren und muss sich dabei an die Regeln im Straßenverkehr für Fahrräder halten, also z. B. den Radweg benutzen. Es besteht keine Helmpflicht.
E-Bikes sind Kleinkrafträder
S-Pedelecs und E-Bikes dagegen sind Kleinkrafträder und haben Motoren mit bis zu 500 Watt. Sie brauchen ein Versicherungszeichen und eine Betrieberlaubnis. Nur wer eine Mofa-Prüfbescheinigung hat und mindestens 15 Jahre ist, darf solch ein Elektrofahrrad fahren.
EcoTopTen informiert und empfiehlt Elektrofahrräder
Das Öko-Institut informiert auf seiner Internetplattform EcoTopTen über Pedelecs, die strenge Mindestkriterien an Sicherheit, Qualität und Bequemlichkeit erfüllen. Die Anschaffungskosten für die ausgewählten Elektrofahrräder liegen fast alle zwischen 1.700 und 4.000 EUR. Umgerechnet auf die Gesamtkosten bedeutet das für ein EcoTopTen-Elektrofahrrad Kosten zwischen 220 und 620 Euro pro Jahr bzw. 18 und 52 Euro pro Monat. Ersatz-Akkus gibt es je nach Modell zwischen 400 und rund 750 EUR.
Schon bei der Anschaffung von E-Bikes und Pedelecs genau hinschauen
Bei der Anschaffung lohnt es sich vor allem auf Folgendes zu achten:
- Gewicht – EcoTopTen empfiehlt max. 27 kg,
- Reifenbreite,
- hydraulische Scheibenbremsen,
- Lithium-Ionen Akkus,
- Gewicht und Reichweite des Akkus,
- Position des Motors,
- Anzahl der Gänge,
- Anfahr- und Schiebehilfe,
- Verkehrstauglichkeit hinsichtlich Beleuchtung und Reflektoren,
- am besten LED-Lampen,
- zusätzlich empfiehlt EcoTopTen eine Standlichtfunktion.
Weitere Informationen finden sich auch im Technisches Glossar für Fahrräder und E-Bikes.
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